Jede Reise hat ein Ende, aber…

… jeder Weg einen Anfang.

Als ich den Blog hier gestartet habe, war das hauptsächlich, um Familie und Freunde zu Hause auf dem Laufenden zu halten und hinterher nicht ein Jahr voller Erlebnisse in einer Stunde Präsentation zusammenfassen zu müssen. Somit wäre ich eigentlich hier erstmal fertig.

Aber „zum Glück“ habe ich dieses Blog „Finding it on the way“ genannt und es gibt ja bekanntlich immer was auf dem Weg herauszufinden. Vor allem jetzt, wo ich ein „Digitaler Nomade“ werde. Digitale Nomaden sind die Leute, die zum Arbeiten nicht mehr als Ihren Laptop benötigen und dann von jedem Ort mit stabiler Internetverbindung aus arbeiten könn(t)en. Und das wäre irgendwann mal das Ziel. Und dafür habe ich Anfang des Jahres einen neuen Job abgenommen, bei dem ich komplett von zu Hause aus arbeite.

Aber bis es soweit ist, richte ich mich hier in Hamburg erstmal wieder ein und dabei gibt es ein paar Dinge herauszufinden.

Zum Beispiel:

1. Wie man 10.000 Schritte am Tag läuft, wenn man das Haus nicht verlässt.

10.000 ist die empfohlenen Menge an Schritten pro Tag, die ein Erwachsener gehen sollte, um fit und gesund zu bleiben. Das entspricht in etwa 8 Kilometer am Tag. Was nach einer Menge klingt. Und nach etwas was ich definitiv nicht schaffe, wenn ich vom Schlaf-, zum Wohnzimmer und von dort ins Bad oder die Küche gehe.

Somit muss ich einen Weg finden, mehr Schritte in mein „digitales“ Leben zu integrieren. Normalerweise wäre ich zumindest zur Bahn gelaufen und von der Bahn ins Büro, und später – weil man eh schon unterwegs ist – ins Fitnessstudio oder nochmal für ein paar Besorgungen in die Stadt. Das fällt jetzt natürlich weg. Und da ich im letzten Jahr mit durchgehend über 20 Grad verwöhnt wurde, zieht es mich aktuell auch (noch) nicht wirklich nach draußen.

Wie sieht also die Lösung aus?

Also ideal wäre es, wenn mein Laptop mit einem Laufband verbunden wäre und ich nur Internetverbindung bekomme, wenn das Laufband bewegt wird (oder ich zumindest in Vorleistung gehen kann). Aber da sowas noch nicht erfunden ist, habe ich mir zumindestens vorgenommen, spätestens jeden zweiten Tag mal spazieren zu gehen.

2. Wie man fit bleibt, wenn man das Haus nicht verlässt

Zusätzlich zu meinen auferlegten Spaziergängen, schaue ich auch, welche Übungen ich in meine täglichen Routinen einbauen kann.

Momentan bereits gefunden:

  • Jeden Morgen ein 4minütiges Tabata-Training (8×20 Sekunden irgendeiner Übung so schnell, wie man kann. Zwischendurch 10 Sekunden Pause).
  • Wann immer ich unter meiner Klimmzugstange durchlaufen, werden auch da ein paar Klimmzüge gemacht.
  • Beim Zähneputzen stehe ich eh nur rum, so dass ich das meistens entweder auf einem Bein tue oder meine Waden anhebe

Weitere Ideen werden sicher folgen.

Zusätzlich habe ich dann letzte Woche noch ein sogenanntes Vibrationstraining ausprobiert (20 Minuten Workout auf einer vibrierenden Platte, was deutlich mehr Muskeln aktivieren soll) und werde mir auch noch EMS (Elektronische Muskelstimulation)-Training anschauen. Ich weiß, das klingt ein bisschen nach Schummeln und Sport für Faule, aber ich dachte mir, dass Sport für Faule immer noch besser ist, als gar kein Sport. Und außerdem muss man Dinge ja auch mal ausprobieren, bevor man sie kritisiert.

3. Wie man nicht komplett vereinsamt, wenn man das Haus nicht verlässt

Nancy ist ja kein großer Fan davon, von zu Hause aus zu arbeiten, da man dann mit niemanden auf dem Flur „schnacken“ kann. Und genau das ist der Grund, warum ich es mag. Für Arbeit, die im Büro acht Stunden dauert, benötigt man in konzentrierter Atmosphäre daheim meist nur die Hälfte der Zeit, da man einfach viel seltener unterbrochen wird.

Somit hat man (wenn man es richtig anstellt), mehr Zeit für andere Dinge. Nachmittags einmal ne Runde um den Block oder zum Sport und dann Abends oder in aller Früh nochmal ran an die Arbeit. Schließlich zählt nur, ob man seine Aufgaben schafft, nicht aber, wie viel Zeit man dafür aufwendet. Und diese gewonnene Zeit kann man dann mit Familie und Freunden verbringen. Und auch die Kommunikation mit den Kollegen wird weiterhin gegeben bleiben. Nur halt auf digitalen Kanälen. Somit habe ich momentan nicht das Gefühl hier zu vereinsamen. Letztlich hab ich ja immer auch die Wahl das Haus zu verlassen.

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Ein Kommentar

  1. Petra
    Sonntag, der 29. Januar 2017
    Reply

    Mach doch Hundesitter, so als Urlaubsvertretung, oder im Tierheim. oder übergangsweise im Tierschutz, bis die Hunde ein festes neues zu Hause gefunden haben.

    Ich kann dir sagen, dann sind 8 km am Tag lächerlich…, Und du lernst immer ganz schnell neue Leute kennen.

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