Life’s for the living

Ich könnte jetzt wieder Passenger zitieren, allerdings passen die Lyrics in seinem Song „Life’s for the living“ diesmal nicht so genau auf meine Situation, wie in „Home„. Aber das macht die Aussage ja nicht weniger richtig. Ganz im Gegenteil.

Denn das Leben ist zum Leben da. Und das habe ich im letzten Monat in Sevilla: Regelmäßig joggen gehen, die Gegend erkunden oder einfach in der Sonne sitzen und/oder arbeiten. Also tatsächlich leben anstatt sich drinnen zu verstecken. Was ich sonst im November getan hätte. Denn so richtig kann ich dem November nichts abgewinnen. Es wird lediglich dunkler, regnerischer und nach und nach kälter. Ein Monat, den man also nicht wirklich braucht. Zumindest nicht in Hamburg. Für Sevilla hingegen ist es genau die richtige Zeit, „kühlt“ es doch da gerade auf 20 – 25 Grad am Tag runter (was die Einheimischen dazu bewegt, in dicken Winterjacken rumzurennen).

Aber das war nicht, das einzige, was ich herausgefunden habe:

1. Das Leben im Hostel gefällt mir nach wie vor am besten

Bevor ich nach Sevilla bin, habe ich überlegt, ob ich mir nicht eine Wohnung für den Monat anmiete. Einfach, um sicherzustellen, dass ich auch stabiles Internet zum Arbeiten habe. Da die Preise dort aber ab 700 EUR erst losgingen (also nicht wirklich günstiger, als in Hamburg) und ich noch nicht genau wusste, ob ich nicht nach zwei Wochen weiter nach Tarifa wollte, habe ich mich für das Leben im Hostel entschieden. Denn auch, wenn man regelmäßig Ohrstöpsel braucht, um überhaupt schlafen zu können, hat Hostel-Leben doch seine Vorteile: Neben der Tatsache, dass man einfach flexibler ist, ist man auch direkt an das „soziale/lokale“ Leben angebunden, hat Zugang zu Free-Walking-Tours oder schnappt nebenbei ein paar andere Geheimtipps und Must-Do’s auf. Sachen, von denen man nicht erfahren hätte oder nach denen man selbst hätte suchen müssen, wenn man sein eigenes Apartment anmietet.

2. 20 Grad sind perfekt, um in der Sonne zu arbeiten

Jap, ihr habt richtig gelesen. Ich hab den ganzen Tag in der Sonne gearbeitet und ich fühl mich kein bisschen schlecht. Okay, also manchmal musste ich auch in den Schatten wechseln, weil es dann doch mal zu heiß wurde, aber im groben und ganzen sind 20 Grad perfekt. Drei,vier Grad wärmer und ich hätte vermutlich den ganzen Tag im Schatten sitzen müssen (oder gar irgendwo drinnen).

3. Eine 4-Tage-Woche ist super, drei Tage wären perfekt

Dank ein paar Urlaubstagen habe ich in Sevilla lediglich vier statt fünf Tage die Woche gearbeitet. Was mir genug Zeit gab, Sevilla tatsächlich zu erkunden, gleichzeitig aber auch einen Ausgleich zum ständigen Rumlaufen schaffte (denn wer will schon permanent wie ein Touri auf Achse sein – ich jedenfalls nicht).

Und dafür sind vier Tage schon gut, drei wären vermutlich perfekt. Nicht, weil ich faul bin, sondern weil ich glaube, dass wir uns regelmäßig von unseren starren Routinen befreien müssen, um Ideen zu entwickeln, was wir mit unserer freien Zeit noch so sinnvolles anstellen können (und um dann auch tatsächlich Zeit zu haben, diese Ideen zu verwirklichen). Und das mag bei einer Vier-Tage-Woche schon mal mehr, mal weniger passieren, bei drei Tagen wäre es aber garantiert. Dann würde uns automatisch irgendwann langweilig werden, so dass wir uns mit Themen beschäftigen, die uns über unseren normalen Job hinaus noch antreiben.

Aber genug der klugen Worte ;), hier mal noch ein paar Impressionen von Sevilla:

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2 Comments

  1. aonym
    Sonntag, der 17. Dezember 2017
    Reply

    Oh nein, wer ist die dicke Frau auf dem Kahn? Das ist Verletzungen der Persönlichkeitsrechte, der Frau , die ich nicht kenne.

    • Nick
      Nick
      Sonntag, der 17. Dezember 2017
      Reply

      @aonym 😉 Die „dicke“ Frau kann auch einfach sagen, dass das Foto unvorteilhaft gewählt war ;). Sie war halt ein Highlight meines Trips, deshalb durfte sie in den Bildern nicht fehlen :*

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