Die Unterschiede zwischen Deutschland und Australien

12 Wochen in Townsville sind schnell vorbei, so dass ich mittlerweile wieder deutschen Boden betreten habe und mich frage, was ich hier eigentlich mache. Es ist kälter als im September erwartet und ich überlege schon, wo ich als nächstes hin kann^^. Hätte ich mich nicht schon auf meine Familie gefreut, wäre ich vermutlich in Singapur wieder umgedreht (am Flughafen hätte man gut und gerne ein paar Tage verbringen können, bis das nächste Visum genehmigt ist ;)).

Aber da ich ja nunmal zurück bin, ist es ein guter Zeitpunkt, um zu schauen, was ich auf dem Weg herausgefunden habe:

1. Es ist sehr einfach in Australien zu essen

Und damit meine ich nicht im Restaurant. Bereits vorgekochte Hähnchenbrüste, Gemüse in Mikrowellen-Tütchen, bereits geschnippeltes Obst und Gemüse, was man nur noch in den Smoothie-Mixer hauen muss. Essen zu bereiten, war noch nie so einfach. Zurück in Deutschland musste ich feststellen, dass ich mein Gemüse selber schneiden und mein Fleisch selber kochen muss. Ziemlich viel Aufwand, wenn man weiß, dass es auch anders geht.

2. Der australische „Winter“ ist immer noch besser als unser Sommer

Auch wenn es dieses Jahr tatsächlich mal einen Sommer in Deutschland gab, bevorzuge ich dennoch den Winter in Townsville. Warum? Wie ich hörte (und am Rasen meiner Mom gesehen habe), hat der Sommer es dieses Jahr etwas übertrieben. Mit Hitzewellen über Wochen und bis zu 40 Grad. Während also viele Deutsche in ihren Wohnungen den nächsten Sauna-Aufguss angeschoben haben, habe ich in Townsville Temperaturen um die 25 Grad und jede Menge Sonnenstrahlen genossen.

3. Es ist sehr einfach in Australien zu bezahlen

Bevor ich nach Australien bin, hatte mich meine Schwester gefragt, warum ich nicht häufiger mit Kreditkarte sondern meistens noch Bar zahle. Und die Antwort war hier relativ einfach. Weil es nicht so einfach, wie in Australien ist. In Australien kann ich meine Karte einfach über das Lesegeräte ziehen und meine Einkäufe sind in weniger als 10 Sekunden bezahlt. In Deutschland muss ich meistens erstmal schauen, wie rum die Karte denn nun eigentlich in das Gerät gesteckt werden muss und brauche dann noch entweder meine Unterschrift oder meinen Pin. Der Bezahlvorgang mit Kreditkarte dauert also genauso lange, wie mit Bargeld.

4. In Australien wird kaum geraucht

Eine andere Sache, die ich in Australien immer sehr angenehm empfinde, ist, dass im öffentlichen Raum eigentlich kaum jemand raucht. Hin und wieder sieht man zwar jemanden, aber generell deutlich weniger als in Deutschland. Ob das jetzt daran liegt, dass Australier es gewöhnt sind, nur Zuhause zu rauchen oder weil sie durch die strikten Gesetze es sich erst gar nicht angewöhnt haben, sei mal dahingestellt, auf jeden Fall fällt es mir jedes Mal recht positiv auf.

5. Australien hängt ein wenig hinterher. Zumindest was die Rettung der Welt angeht.

Wenn es um die Rettung der Welt vor Plastik-Müll geht, dann hängt Australien hier leider deutlich hinterher. Während wir in Deutschland mittlerweile schon Plastiktüten aus den Supermärkten gegen Papiertüten eingetauscht haben, wurden in Australien gerade erst die kostenlosen Einmal-Plastiktüten gegen kostenpflichtige Plastiktüten ersetzt. Nur um das dann postwendend wieder zurückzunehmen, da sich einige Australier beschwert hatten, dass dies nur ein zusätzlicher Weg sei, Geld zu machen.

6. Australier sind nicht wirklich Hundefreundlich

Meine Freundin würde hier vermutlich vehement widersprechen, aber Australier sind nicht gerade Hundefreundlich. Zumindest wenn es darum geht, diese mit in Restaurants, Cafés oder Einkaufszentren zu nehmen. Dort sind sie nämlich leider verboten. Daher wundert es nicht, dass es in Australien üblich ist, seinen Hund lediglich in den Garten zu schicken, statt ihn mehrmals am Tag spazieren zu führen.

7. Australien hat es nicht so mit Erdbeeren

Zugegeben, was Erdbeeren angeht, sind wir hin in Deutschland etwas verwöhnt. Zumindest zwischen Mai und Juni, wo diese früh morgens frisch vom Feld geerntet und dann noch am selben Tag gegessen werden können. In Australien dauert allein der Transport ja schon mal länger, so dass sich niemand wirklich leisten kann, bis zum letzten Reifegrad zu warten. Somit landen diese dort immer noch recht grün in den Regalen, was zumindest mich jetzt nicht wirklich überzeugt hat.

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