Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Folgt man Hollywood Filmen hätte das eigentlich der Beginn einer Liebesgeschichte sein müssen… Zumindest fangen die meisten so oder so ähnlich an.

Aber mal von vorne: Nach gerade mal vier Stunden Schlaf habe ich mich auf einen ruhigen Sonntag Morgen gefreut. Mülltonnen leeren, ein bisschen den Boden fegen und dank Prozessoptimierung und deutscher Effizienz bereits nach einer statt zwei Stunden fertig sein, um wieder ins Bett zu gehen.

Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt und so habe ich heute morgen Superman spielen müssen (bevor jetzt Spekulationen aufkommen, es ist nur Zufall, dass man Superman und mich noch nie gemeinsam in einem Raum gesehen hat). Als ich dabei war mit meinen Aufgaben zu starten, begrüßte mich meine Kollegin an der Rezeption mit den Worten, dass eine Frau in der Dusche eingeschlossen wäre und ob ich wohl zu ihrer Rettung eilen könnte (irgendwie war wohl niemand sonst bereits wach). Gut erzogen, wie ich bin, trabe ich also los in der Hoffnung, dass sich das Problem ja schnell lösen lässt. Ließ es sich aber nicht (Ist schließlich Sonntag Morgen). Weder mein Versuch die Tür von Außen zu öffnen, noch ihr Versuch die Schrauben des Schlosses von innen zu lösen, brachten den gewünschten Erfolg. Als sie dann soweit war über die Wand in die andere Duschkabine zu krabbeln und ich kurz davor, die Tür einfach einzurennen (oder mit meiner Schulter kurz anzutippen ;)), habe ich dann doch noch einen Hammer gefunden, mit dem man das Schloss aufhebeln konnte. Vom eh reperaturbedürftigen Schloss mal abgesehen, haben wir so wohl den geringsten Schaden angerichtet.

Naja da mein Leben aber kein Hollywood-Film ist, hat sie später zwar von „ihrem Helden, der zu ihrer Rettung eilte“ gesprochen, allerdings war sie mit um die 70, dann doch nicht ganz in meiner Altergruppe. Aber was erwartet man auch… an nem Sonntag… um 7:30 Uhr, wenn eigentlich niemand wach sein sollte.

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