In the end we only regret chances we didn’t take…

[:en]That’s definitely a life I could get used to. Waking up between 7 and 8 without setting an alarm (I haven’t done that in the last four years while working so why now!?). Going for a run, putting in a workout or trying to surf (usually not possible due to too heavy waves or almost no waves at all) and then taking care of your projects in the morning or afternoon and going to the beach the other time of day. All in all a life I could live for a while. Especially since my savings weren’t really touched within the last month. Ok, at this point it might be fair to say that I don’t need much to be happy. The sun and the beach are free and since I am rather staying at one place than not remembering the names of the places while rushing from one place to another I probably haven’t got the most expensive lifestyle.

So it is no surprise that I only spend 680 AUS-Dollar over the last month, 160 for new shoes I needed after I used my last ones for working, 310 for 10 days staying in a hostel and the rest for food and getting around in public transportation. Since I had still some income from a project I’ve finished in October my expenses were balanced with that in January. While lots of people think that it is expensive to travel, the opposite is the case or it might even costs you less than you would spend for rent and everything back home. When you are travelling you have at least the chance to work for 4 to 5 hours a day for board and lodge, 2 to 2 1/2 for board only or you look for a full-time or day job where you probably put in 12 to 13 hours per day.

So something for everyone and based on the choice how much time for yourself you would like to have. For now I still choose spare time over making lots of money cause that is giving me enough time to enjoy myself in the sun and having time to focus on my projects. Cause at the end of our days we only regret the chances we didn’t take and the chance of not living my life to the fullest and to my conditions will definitely not be on that list.

For now I am staying in Newcastle (even if going at this „pace“ will take me ages to see most of the amazing places in Australia) and moved in a spare room of a friend I met in Guatemala last year while building a house for a family down there.
[wonderplugin_gallery id=“17″][:de]So ein bisschen könnte man sich an so ein Leben ja gewöhnen. Letzte Woche musste ich mir noch einen Wecker stellen (was ich in den letzten vier Jahren nicht gemacht habe), um um 8 Uhr anzufangen zu arbeiten und hier wache ich nach meinem eigenen Rhythmus auch um die Zeit auf, gehe dann aber erstmal Laufen, absolviere mein Workout oder versuche zu Surfen (was bisher entweder an zu heftigen oder zu seichten Wellengang scheitert). Je nach Laune widme ich mich dann entweder Vormittags oder Nachmittags meinen Projekten und gehe den anderen Teil des Tages an den Strand. Allen in allem könnte man so gut und gerne noch eine Weile weiter machen. Zumal sich meine Ersparnisse auch nur sehr langsam aufbrauchen.

Im letzten Monat habe ich hier jetzt knapp 450 EUR ausgegeben. 100 EUR für Kleidung (brauchte neue Laufschuhe nachdem ich die anderen zum Arbeiten verwendet habe) und knapp 200 EUR für Unterkunft (10 Nächte vor und nach meinem Homestay in der Captain Hunter Hall). Also 150 EUR für Essen und um sich mit den öffentlichen mal irgendwo hinzubewegen. Da ich in den letzten drei Monaten noch Einnahmen aus dem Schreiben eines Praxisguides hatte, hielten diese sich mit den Ausgaben (zumindest im letzten Monat) die Waage. Viele glauben ja, dass Reisen in jedem Fall immer teurer ist, aber zumindest in meinem Fall ist eher das Gegenteil der Fall. Anders als zu Hause, wo man garantierte Ausgaben für die Miete und Lebenshaltungskosten hat, hat man auf Reisen die Wahl für Verpflegung und Unterkunft zu arbeiten (meistens 4 – 5 h am Tag), nur für Unterkunft (2 – 2,5 h) oder man sucht sich einen Full-Time-Job plus Wohnung (mit unter bis zu 12 – 13 h am Tag) oder hier und da mal einen Tagesjob. Für jeden also was dabei und abhängig von den Prioritäten, die man sich sonst noch so für seine Reise setzt. Und da meine darin bestehen, das Leben in der Sonne und am Strand zu genießen, während man den Rest der Zeit produktiv ist, brauche ich dafür auch gar nicht soviel Geld. Da ich mich zudem auch gerne an die Namen der Orte erinnere, in denen ich war, muss ich auch nicht alle paar Tage weiterziehen (was sicher auch ins Geld gehen würde). Folglich würde ich so noch gut und gerne 4 – 5 Jahre leben können (keine Angst aktuell ist das – noch – nicht der Plan ;)). Diese Zeit würde ich vermutlich auch brauchen, um alles in Australien zu sehen. Bei dem Tempo, das ich an den Tag lege ;)).

Fürs Erste bleibe ich nämlich erstmal hier in Newcastle, hab zwar mittlerweile das Hostel verlassen, bin dafür aber in das Gästezimmer eines Australiers gezogen, den ich letztes Jahr beim Hausbauprojekt in Guatemala kennengelernt habe. Somit elemenieren sich für mich in den nächsten Wochen erstmal die Unterkunftskosten (Glück kann man also auch haben ;)) und ich kann weiter Newcastle erkunden. Hier lässt es sich nämlich mehr als nur aushalten. Zwar habe ich immer noch nichts gefunden, wo man Klimmzüge machen kann, ohne sich Blasen zu holen, aber abgesehen davon, hat die Stadt alles, was ich brauche: Sonne, Strand, jede Menge Grünflächen und auch Leute, die mehr im Reisen sehen, als sich jeden Abend zu betrinken (nicht, dass ich das kritisieren würde. Muss ja jeder selbst seinen Weg finden).

Von daher werde ich noch einige Jahre brauchen, um alles was es hier gibt gesehen zu haben. Nachdem ich Sydney verlassen hatte, dachte ich, ich würde es bis zu Nadis Ankunft im April vielleicht doch sogar noch ein bisschen höher als Byron Bay schaffen (was das nächste Ziel von hier wäre), aber aktuell sieht es schon wieder nicht danach aus. Was aber auch nicht schlimm ist. Man muss die Chancen halt so nutzen, wie sie da sind. Von daher genießt man einfach die Zeit und wartet auf den Moment, wo man das Gefühl hat, weiterziehen zu wollen. Genauso hatte ich es mir ja vorgestellt. Einfach alles auf dem Weg herausfinden und für den Moment funktioniert das nach wie vor sehr gut, so dass ich nicht das Gefühl habe, was zu verpassen (eher ganz im Gegenteil ;)).

Und sonst so?

  1. Nach fast drei Monaten habe ich mir meine erste eigene Sonnencreme gekauft. Die erste Zeit hatte mich Nancy ja noch versorgt und danach konnte ich von dem leben, was sie mir dagelassen hat. Nachdem ich es nun aber irgendwie unhöflich gefunden hätte sich täglich von Kopf bis Fuss mit dem Hostelvorrat (Sonnencreme steht in den meisten Hostels zur freien Verfügung) einzucremen, habe ich mir also mal meinen eigenen „Eimer“ gegönnt. Und Eimer kann man tatsächlich fast wörtlich nehmen. Da Australien das Land mit der höchsten Hautkrebsrate ist, gibt es Sonnencreme hier in recht großen Mengen. Und bei 4,50 EUR für 500ml 50+ Sonnencreme kann man halt auch nichts falsch machen (In Deutschland hab ich regelmäßig 10 EUR für 200ml in der Sprühdose gezahlt, wovon dann auch nur die Hälfte auf meiner Haut gelandet ist).
  2. Eine Möwe hat es geschafft mir genau auf den Daumen zu kacken, als ich am Strand lag…nach meiner letzten Erfahrung mit Taubenkot (wo ich anschließend dann meine ersten vier Tage in Hamburg im Krankenhauas verbringen durfte) wollte ich ihn am liebsten abhaken, hab mich dann aber doch (wieder) fürs Ablutschen entschieden.
  3. Nachdem ich bei meiner Ankunft im YHA noch vom viel zu engen Vierbett-Zimmer ins 10-Bettzimmer gewechselt bin, habe ich dort dann auch den perfekten Schlafplatz gefunden. Neben der Tatsache, dass neun weitere Leute die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass mindestens einer davon schnarcht (kam nicht vor und ansonsten hätte ich Ohropax), atmen auch mehr Leute die Luft weg, so dass ich mich irgendwann ans Fenster gelegt habe. Auch bin ich irgendwann ins untere Doppelstockbett gewechselt, da man dort im Zweifel noch Sachen unterm Bett verstauen kann. Somit Notiz an mich selbst: Wenn möglich, Bett am Fenster und unten.

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