It feels like home to me…

[:en]After Nancy left me traveling alone and spending three rainy days at the beach I finally reached my new home. A 14-bed, 13-bath “playboy-esque” mansion near the Nothern Beaches of Sydney. The house was built 1974 by the american Psychoanalyst Victor Himmelwright, who was looking after his patients here (I know it is at least a little bit spooky. I hope we won’t find any corpses while cleaning the bushes ;)). The ground floor is designed so two rooms are sharing one bathroom. At the second and third floor every room has his bathroom en suite…so if you ask me it is pretty sweet.

I’ve found this homestay on helpx.net, a plattform to get in touch with people who are willing to let volunteer helpers to stay with and work for them in exchange for food and accommodation. As far as I concern that is the best way of travelling since you are getting to know locals, get yourself busy but still have time to explore the area and enjoy yourself (most backpackers usually get a job and then work 10 to 13 hours a day to survive. That sounds like fun…not). The work in this case was pretty easy so far and included ripping out parts of the air condition (putting a rope around it and pulling it out with a truck) and small demolition work. So not to bad.

Besides me having my own room and wardrobe (you don’t know how much you will appriciate this after living out of your backpack for a couple of months), we also have a foosball table (the reason why I signed up in the first place), table tennis, an air hockey and a pool table. So after only three days it is feeling already like home.

[:de]Nachdem Nancy nach Deutschland zurück ist (She left me travelling alone) und ich noch drei verregnete Tage in einem Hostel verbracht habe, bin ich nun in meiner neuen Heimat angekommen. Dafür hatte ich mir über die Plattform helpx.net sogenannte Hosts gesucht. Also Leute, die Unterkunft und Verpflegung gegen Arbeitskraft tauschen. Das klang für mich nach der besten Mischung aus Erholung und dennoch nicht die ganze Zeit auf der faulen Haut liegen. Außerdem ist es ein guter Weg Land und Leute kennenzulernen und schont zudem die Urlaubskasse, da man eigentlich kaum Ausgaben hat. Während der Neuseelandtrip noch 2850 EUR und Bali sowie Australien etwa 500 EUR verschlungen haben, sollten die Kosten in den nächsten Wochen eigentlich gen Null sinken.

Untergekommen bin ich bei Frances und Rob, die ein Haus mit 14 Schlafzimmern gekauft haben und dieses nun aufbereiten. Das Wort Haus ist hier eigentlich eine Untertreibung, da es doch eher den Charm einer Playboy-Villa versprüht. Neben den 14 Zimmern hat es auch 13 Badezimmer und wenn ich richtig gezählt habe drei Eingänge (davon einen, der unters Haus führt). Erbaut wurde das Haus in den 70igern vom amerikanischen Psychoanalysten Victor Himmelwright, der zwischenzeitlich hier wohl auch seine Klinik betrieben hat. Auf der unteren Etage sind die Zimmer so angelegt, dass sich immer zwei Zimmer ein Bad teilen. Auf den oberen Etagen hat dann jedes Zimmer sein Badezimmer en suite. Mit mir sind hier aktuell auch noch vier weitere “Helper”,  zwei Deutsche (mit denen ich aber auch nur englisch spreche) und ein brasilianisch/portugisisches Pärchen.

Die Arbeit was bisher auch genau nach meinem Geschmack. Am ersten Tag haben wir Teile der Klimaanlage aus der Wand gerissen. Seil drum, ran ans Auto und ab dafür. Was ein Spaß :D. Weiter ging es mit einem Zaun (der auf die gleiche Weise entsorgt wurde) und ein bisschen Holz hacken (wo ich mir leider auch ein bisschen meinen Finger eingehackt habe^^ Aber verheilt schon wieder).

Da der Regen mittlerweile auch aufgehört hat und es somit wieder perfekte Temperaturen sind, kann ich es hier also gut und gerne ne Weile aushalten. Zumal wir neben der Tischtennisplatte und dem Kicker auch Zuwachs in Form eines Billiardtisches und Air-Hockeys bekommen haben. Für sportliche Betätigung wird auch noch eine Klimmzugstange für mich installiert. Abgerundet mit meinem eigenen Zimmer und meinen eigenen Kleiderschrank (nach zwei Monaten aus dem Koffer leben, freut man sich über sowas besonders :)), fühle ich mich hier schon nach 3 Tagen wie zu Hause.

 [:]

Stay tunned

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6 Comments

  1. Nancy
    Nancy
    12. January 2016
    Reply

    Cool klingt als kommst du gut zurecht ohne mich😘😘😘

    • Nick
      Nick
      13. January 2016
      Reply

      Ja muss ja ne 🙂 <3 <3 <3

  2. Corinna
    14. January 2016
    Reply

    So, jetzt habe ich mal den Leserückstand aufgeholt. Bin immer noch begeistert über die kurzweilige Schreibweise und noch viel mehr, was Du/bis vor Kurzem Ihr – und hier meine ich in erster Linie Nancy (bei Dir war es ja noch nicht so viel) – so tolles gemacht und erlebt habt. Bin gespannt, wie es weiter geht.

    • Nick
      Nick
      15. January 2016
      Reply

      Erstmal wird es ruhig :). Hab mich hier jetzt gut eingelebt und widme mich so langsam meinen kleinen Projekten.

  3. Petra
    15. January 2016
    Reply

    Das Objekt sieht echt schön aus, da kann man bestimmt was draus machen. Aber pass auf Deine Gliedmaßen auf. 🙂

    • Nick
      Nick
      15. January 2016
      Reply

      Immer 😉 Mein Finger ist auch gerade am Abheilen 😀

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