No reason to stay is a good reason to go

[:en]After a business trip to Shanghai in November 2013 with seeing not more than the office, the hotel room and the hotel pool my plan to be further away before I turn 30 (I will do that this fall) was still on my bucket list.

Thanks to my employer I was granted six weeks off. Starting from christmas til end of January. With christmas up front I “only” had five weeks and instead of spending it in Australia (which was the actual plan) I had an amazing time in Guatemala (thanks to certain people ;)). After returning to Hamburg I wondered why there wouldn’t be more to life than clocking in and clocking out each day (even if that wasn’t the case in my company since I had a very flexible and trusting employer). After things hadn’t turned out the way I was imagining them I decided to quit my job and do a work and travel in Australia for at least a year.

And therefore right now is the perfect time since my baby sister is already there so I will have almost three months with her.[:de]Eigentlich wollte ich nur mal für längere Zeit weg. Weiter als Europa. Mein beruflicher Trip nach Shanghai im November 2013 zählte dafür nicht. Neben der Erkenntnis, dass Asien nicht mein Reiseland ist, hatte ich von Shanghai außer dem Büro, das Hotelzimmer und den Hotelpool nicht viel gesehen. Somit konnte ich den Punkt “bis 30 mal weiter weg” noch nicht von meiner Bucketlist streichen.

Daher hatte ich bei meinem Arbeitgeber sechs Wochen Urlaub beantragt, in denen es mich dann nach Guatemala verschlagen hat. Australien wäre auch eine Option gewesen, allerdings habe ich den Trip mit freiwilliger Arbeit verbunden und die wird in Guatemala nochmal eher benötigt, als in Australien (immerhin zahlt man auch nochmal eine stolze Summe, um freiwillig zu helfen). Zeitgleich konnte ich dort auch meine Spanischkenntnisse auf ein Niveau heben, wo ich zumindest behaupten könnte, ich verstehe es (was mittlerweile auch ganz gut klappt – also das mit dem Behaupten, nicht das mit dem Verstehen ;)). Da alles so kommt, wie es soll, hatte ich dort dann auch eine der besten Zeiten meines Lebens.

Als ich im Februar dann zurückkehrte, war die Landung hart. Von perfektem Wetter mit 27, 28 Grad tagsüber in der Sonne sitzen und abends bei angenehmen Temperaturen schlafen zu können, ins nasskalte Berlin und Hamburg. Generell hatte ich viel vor, aber auch wenn ich sehr flexible Arbeitszeiten und einen Job hatte, der sich phasenweise auch immer wieder mal nicht nach Arbeit anfühlte, habe ich mich plötzlich gefragt, warum ich im Büro sitze, während die Welt da draußen soviel zu bieten hat. Nachdem dann auch im Februar schon die Aussicht mit meiner Firma nach Chicago zu gehen, nicht so vielversprechend und im Juni dann endgültig art acta gelegt wurde, habe ich Mitte Juli die Entscheidung getroffen, meinen Job zu kündigen und für mindestens ein Jahr (zwischenzeitlich konnte ich mir auch mal zwei vorstellen, allerdings vermisse ich Hamburg zumindest im Sommer schon jetzt ;)) nach Australien zu gehen. Getreu dem Motto “Finding it on the way” ohne große Pläne. Einfach, weil ich die Zeit nie hatte und weil meine Schwester gerade schon da ist, mit der ich dann fast drei Monate dort zusammen verbringen kann. Jeder, der seine Geschwister über alles liebt, weiß, dass die Aussicht bis ans Ende dieser Welt mit ihnen zu gehen, etwas ist, was man so schnell nicht mehr bekommt. Daher ist dafür genau jetzt der richtige Zeitpunkt.[:]

Stay tunned

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