Not all those wander are lost

[:en]Last week my hostel was packed with Germans (it probably still is but I manage to avoid them more often than not) and then I usually been asked why there are so many of us in Australia (as if I would know why they are here and how they are able to afford it ;)). For all I know is that most of them are usually coming to Australia either after finishing school or after their studies and that they are coming to explore the world, improving their English (that’s usually not happening since they are still sticking around with Germans) or trying to postpone the question what they wanna do with their lives. So a high amount of the people I meet are more or less just “wandering” around (which is fair enough). And they are of course not just german but also french, dutch, british, canadian,… (I even caught Australians exploring their own country).

But then there are also people aiming for a second year visa or trying to get a sponsorship cause they planning on settling for good here in Australia, or people who have fallen in love while travelling and trying to find a place to settle down together. In Sydney I met a brazilian/portuguese couple who have been travelling the world together for some years now cause they hadn’t had a place to stay together. And then there are people like me. Wanting to avoid the German winter but still sticking around cause they have found everything they needed for now. My initial idea was to go back to Germany in August and then find myself a job where I would be able to work from all over the world. But for some reason that is obviously about to happen already while I am still in Australia. Most of my mornings I am spending now at the library (cause it is way easier to focus if you are sitting on a desk) working either on setting up a website for a friend of mine here in Townsville or preparing eLectures for a German company. I already worked with them on a small project last year and when I was ready to work with my mind again in June they reached out asking me if I wanna give eLectures. So that seems to have found itself on the way…again (lucky me huh?! :)).

So that’s definitely a life I could get used to. Working in the mornings and then having time for your hobbies or the “simple” life (as in spending time in the sun or reading a book). And even if I have still no plan what I wanna do the next weeks/months or when I will return to Germany I don’t feel lost cause I promised myself after returning from Guatemala that next time I am not ready to go, I will be able to stay. And it looks like this is working out quite well…[:de]Letzte Woche war mein Hostel von Deutschen überfüllt und meistens werde ich dann gefragt, warum es so viele von uns hier rüber zieht. Und alles was ich darüber weiß, ist dass sie meistens entweder direkt nach der Schule oder nach dem Studium kommen, um die Welt zu entdecken, ihre Englischkenntnisse zu verbessern (was leider meistens dann aber nicht klappt, weil sie weiterhin nur mit Deutschen unterwegs sind) oder die Entscheidungen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen, noch ein bisschen vertagen wollen. Somit “wandert” ein Großteil der Leute mehr oder weniger herum und natürlich sind es auch nicht nur die Deutschen, sondern auch Franzosen, Holländer, Briten, Kanadier,… (Ich hab sogar schon Australier durch Australien reisen gesehen).

Aber dann gibt es da noch die, die für ein “Second-Year”-Visa arbeiten oder versuchen ein Sponsorship zu bekommen, um komplett nach Australien auszuwandern. Oder die, die sich auf ihren Reisen verlieben und nun nach einem gemeinsamen Ort suchen, um sich niederzulassen. In Sydney habe ich ein portugisisch/brasilianisches Päarchen getroffen, welches seit einigen Jahren nun durch die Welt reist, da sie weder in Brasilien noch in Portugal bleiben wollten. Und dann gibt es da noch die Leute, wie mich. Die, die eigentlich nur den deutschen Winter überbrücken wollten, aber immer noch nicht bereit sind, die Heimreise anzutreten, da sie gerade alles gefunden haben, was sie brauchen.

Die ursprüngliche Idee war ja, im August zurückzukommen und mir dann einen Job zu suchen, bei dem ich rein theoretisch von überall auf dieser Welt aus arbeiten könnte. Aber irgendwie scheint sich das so bereits zu ergeben, während ich noch in Australien bin. Meine Vormittage verbringe ich jetzt momentan nämlich meistens in der Bibliothek, wo ich entweder an einer Webseite für einen Freund hier in Townsville arbeite oder aber eLearnings für eine deutsche Firma vorbereite. Mit dieser hatte ich bereits letztes Jahr im Oktober für ein kleines Projekt zusammengearbeitet und als ich dann im Juni wieder bereit war, mit dem Kopf zu arbeiten, kamen sie auf mich zu, ob ich nicht eLearnings geben möchte. Von daher hat sich das mal wieder auf dem Weg gefunden :).

Und das wäre definitiv ein Leben, an das man sich gewöhnen könnte. Vormittags arbeiten und dann noch genügend Zeit für Hobbies und das einfache Leben haben (in der Sonne liegen oder einfach mal nen Buch lesen). Und auch wenn ich weiterhin keinen Plan habe, wann es zurück nach Deutschland geht, oder was ich die nächsten Wochen mache, fühle ich mich nicht verloren, da ich mir nach Guatemala vorgenommen hatte, dass ich das nächste Mal, wenn ich noch nicht bereit bin zu gehen, in der Lage bin, zu bleiben. Und danach schaut es erstmal aus :D.[:]

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2 Comments

  1. Petra
    11. August 2016
    Reply

    Dann bleib halt, nicht schlimm, Nancy interessiert sich für deinen smoothie maker.
    Das Inserat für deine Wohnung ist auch schnell gemacht…..

  2. Nancy
    nancy
    18. August 2016
    Reply

    haha ja dann sollte ich mit dem smoothie maker vielleicht wirklich noch warten 😉
    schön das es dir da gefällt

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