Searching for the perfect spot

[:en]New Years Eve in Sydney is by far the most “touristy” thing you can do. But since you probably do that once a life my sister and I decided to pick the best spot all over Sydney. So our New Years Eve basically started already a day earlier with a trip to the botanic garden and the Mrs. Macquarie’s Chair. After seeing a few spots we came to the conclusion that Mrs. Marquarie’s Chair is the best spot to see the fireworks as well as opera house and the harbour bridge…but only if you came early enough so your view isn’t blocked by trees.

So that’s basically the reason why we got up at 5am (yes am not pm) to sit and stand in line infront of the entrance to the Macquarie’s Chair. When we arrived at 6:30am there was already a long queue so we thought in case they haven’t cleared out the trees over night there wouldn’t be a chance that we would see anything. But obviously not everyone in front of us made their homeworks the day before so we were able to get our perfect spot. So we only had to wait 15 more hours in the sun to see 20 minutes of fireworks.

[:de]Silvester in Sydney ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das touristischste, was man machen kann. Aber da man vermutlich nur einmal im Leben da ist, wollten wir uns an den besten Spot in ganz Sydney stellen. Dafür haben wir am Vortag bereits eine “Besichtigung” der besten Punkte rund um den botanischen Garten und das Opernhaus gemacht und den “Mrs. Macquarie’s Chair” als den Punkt, der Punkte ausgemacht. Von dort hätte man den perfekten Blick auf das Opernhaus und die Harbour Bridge…allerdings auch nur, wenn man rechtzeitig kommt und keine Bäume vor sich hat.

Damit letzteres nicht geschieht, sind wir am nächsten Morgen um 5 Uhr (frühs!!) aufgestanden, so dass wir uns um 6:30 Uhr in die Schlange zum Eingang setzen konnten (Einlass war 10 Uhr). Als wir dort ankamen, waren bereits einige Leute vor uns, so dass wir befürchteten keinen guten Spot zu ergattern. Nachdem ich die Schlange einmal abgegangen war, um zu sehen, wo der Einlass ist, war ich mir eigentlich sicher, dass wir nur gute Sicht haben, wenn über Nacht die Bäume abgeholzt wurden. Aber nachdem wir um 11 Uhr endlich durch die Einlasskontrolle kamen (wo unser Gepäck nach geöffneten Flaschen – die verboten waren – durchsucht wurde) und die letzten 10 Minuten mehr oder weniger gerannt sind, haben wir unseren perfekten Platz mit freier Sicht bekommen. Nanc hatte uns dafür noch ein klitzekleines Plätzchen zwischen einen Haufen Chinesen ergattert, der unter normalen Umständen eigentlich nicht mehr als freier Platz gegolten hätte (aber am Ende wurde es eh kuschelig und die Chinesen hatten ihre “Handtücher” auch recht weit ausgebreitet, ohne dass da tagsüber tatsächlich jemand sass). Dort haben wir dann die nächsten 13 Stunden auf das Feuerwerk gewartet, Karten gespielt, Buch gelesen und die Sonne und Aussicht genossen.

Gegen Nachts wurde es dann doch noch etwas ruppiger. Während die Security die Kontrolle des Mrs Macquarie’s Chair tagsüber gut im Griff hatte, hat sie am Ende eigentlich ihre Arbeit eingestellt. Mal abgesehen davon, dass sie um 21 Uhr unseren Spot verriegelt hat und keiner mehr rein oder raus konnte (es sei denn er wollte für immer gehen und das Feuerwerk doch nicht sehen), war am Ende kaum noch wer zu sehen, so dass neben uns schon die ersten Keilerein losgingen (wir hatten immerhin den besten Spot), als alle weiter nach vorne wollten. Für eine Kanadierin endete das leider darin, dass sie Orangensaft über den Kopf und sämtliche Sachen gegossen bekommen hat.

Fürs nächste Mal wissen wir:

  1. Da es nicht erlaubt war, ungeöffnete Flaschen mit aufs Gelände zu nehmen (da man dort Alkohol reinschmuggeln könnte), hatten wir unsere Trinkflaschen zu Hause gelassen. Ratsam wäre es aber, wenn man zumindest noch eine kleine mitnimmt, die man dann vor der Einlasskontrolle noch austrinkt. Am Ende haben wir dort immerhin fast 4 1/2 h verbracht
  2. Vor der Einlasskontrolle hatten die Veranstalter das mit der Schlange zwar gut im Griff (Vordrängeln ist wohl nur wenigen gelungen), allerdings gab es am Ende auch ebenso lange Schlangen vor den Toiletten, als auch vor der einzigen Imbissbude (Bei der man ne Stunde auf nen Kaffee anstand)
  3. Das Alkoholverbot macht auf jeden Fall erfinderisch. Klarer Sieger für das beste Versteck war für mich die Liptop Eistee-Flasche (weil grün und somit die Farbe des Inhalts nicht direkt erkennbar), wo der Besitzer den Deckel aufgehebelt und wieder verschlossen hatte (somit war sie noch “versiegelt”). Alkohol in Schlafsäcken oder anderen Sachen zu verstecken eignet sich nicht, da diese tatsächlich abgetastet werden.
  4. Da wir uns in den “Mrs. Macquaries Chair” platziert hatten, wo aus Sicherheitsgründen nicht so viele Leute raufdürfen, waren wir am Ende etwas unglücklich mit der Toiletten Situation. Ab 21 Uhr haben sie dort nämlich keine Leute mehr raufgelassen (was ja gut ist, um am Ende nicht zerquetscht oder über den Zaun ins Wasser geschubst zu werden), allerdings auch keine Toiletten in dieser sogenannten “Controlled Area” bereitgestellt (eine die öffnet, wenn der Platz verriegelt wird, hätte sicher nicht geschadet). Somit war die Alternative, wenn man doch nochmal musste, seinen perfekten Spot zu verlassen (was keine Alternative war, nachdem man den ganzen Tag dort sass) oder halt solange auszuhalten, bis das Feuerwerk vorbei ist (was ggbfs. schmerzhaft für die Blase ist). Grundsätzlich ist das Vorgehen ja auch nicht schlimm, allerdings könnte man das dann auch vorher bzw. spätestens auf Rückfrage kommunizieren. Aber mit konkreten und korrekten Aussagen tuen sich die Australier scheinbar irgendwie schwer.
  5. Den Schlafsack mitzunehmen ist immer wieder eine gute Idee. Kompakt und leicht, wird er an den Rucksack gebammelt und dient dann wenn nicht später als Decke zwischenzeitlich als Sitzpolsterung oder Kopfkissen.

Ein nächstes Mal wird es für vermutlich aber nicht geben. Schließlich ist es ziemlich idiotisch, um 5 Uhr aufzustehen, um dann 19 Stunden auf ein Feuerwerk zu warten, was lediglich 12 Minuten geht. Aber man erlebt Neujahr halt auch nur einmal in Sydney und das ganze drumherum gehört ja auch schon zur Erfahrung dazu. In diesem Sinne: Happy New Year!

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One Comment

  1. Nancy
    nancy
    16. January 2016
    Reply

    ein platz für zwei findet sich immer da hätten wir auch später kommen Koenen aber so haben wir uns den perfect spot wenigstens verdient…trinken nach 18 Uhr lass ich nächstes mal sein und Schlafsack ist das must have 🙂

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