She left me travelling alone…

[:en]After two months travelling with my sister she returned to Germany yesterday and left me with lots of memories and a few useful things I might need while travelling further. Even if I am already used to travelling alone (and enjoy being alone once in a while) it is a weird feeling letting her go and making from now on all decisions on my own. Weird because after spending almost 24/7 over the last two months together a piece of you is missing. No one to help you decide what to eat, no one to join you at the dinner table…But as much as I will miss her, I am already looking forward to the next months. If travelling alone is good for one thing then that you can go at your own pase. After my time in Guatemala I had the idea to just “go with the flow”, meaning: spending time at one place as long as I like it there and moving further the moment I’ve seen enough. So for the next three months (until my older sister will join me in Australia) I will try to find the spot where I “belong” to stay for a while.

From 7th January I will join a project I found over helpx.net and work 20 hours a week for food and accommodation. Some guys bought a large house with fourteen bedrooms and are setting it up to look after refugees. The work includes small demolition work, decorating, gardening cleaning and setting up furniture etc..The house is close to the northern beaches of Sydney and if this wouldn’t been enough they have table tennis and table football there (I miss the table football matches with my colleagues). So if I am lucky I will already find my place to stay for a while, especially since the weather here in Sydney was perfect over the last days. Not to cold, not to hot just perfect to be outdoor and enjoy yourself in the sun. So even if it is raining since Nancy left (she claims she doesn’t have anything to do with that) I can still see myself staying here cause it is still not cold and the chances are good that it will get back to perfect again at the end of the week.[:de]…Eigentlich eine Textzeile aus Passengers “Travelling alone”, passt aber irgendwie ganz gut. Gestern ist Nancy nach Deutschland zurück (und heute auch wohlbehalten angekommen). Neben zahlreichen Erinnerungen an die letzten zwei Monate hat sie mir ihr Zahlenschloss, einen Teller, den Rest der Sonnencreme und After Sun und eine Tupperbox dagelassen. Letzteres habe ich natürlich beim Umzug in die neue Unterkunft direkt mal in der alten vergessen. Nancy meinte morgens noch ich solle die Box in die Spülmaschine tun, um sie später nicht zu vergessen. Den Weg in die Spülmaschine fand sie auch, allerdings von dort nicht mehr raus. Eingefallen ist mir das beim Abendbrot in meinem 1 1/2 Stunden entfernten Hostel, als ich überlegte, wo ich das Knäcke luftdicht lagern könnte.

Um mich nicht schon an Nancys-Abreisetag von den ersten Erinnerungsstücken zutrennen, hab ich also die nächsten 3 h damit verbracht, nochmal zur alten Unterkunft und wieder zurück zu fahren. Möglich machte das auch die recht einfache Busverbindung, die mich lediglich einmal umstiegen ließ und für die ganze Strecke auch nur 4,50$ verlangte. So richtig durchschaut habe ich das Preismodell hier noch nicht. Nehme ich zwei Busse in der Innenstadt plus Fähre zahle ich gut und gerne über 10 Dollar am Tag (oder wie Nancy 20$ zum Flughafen). Fahr ich aber 1 1/2 h Richtung Palm Beach mit einem Bus, der sogar nicht an jeder Haltestelle stoppt, zahle ich nur 4,50$. Kurioser wurde es eigentlich nur, als für die erneuten Fahrten nichts von meiner Opal-Card abgezogen wurde (hier in Sydney fährt man mit einer Prepaidkarte, die man jedes Mal beim Ein- und Aussteigen im Bus an nen Kartenleser hält. Dieser zeigt einen dann auch gleich das noch vorhandene Guthaben an). Sprich ich hab mich 3 h mit vier verschiedenen Bussen in Sydney bewegt, ohne, dass dabei irgendwelche Kosten anfielen (läuft bei mir…).

Naja seitdem ich also das zweite Mal in meinem neuen Hostel angekommen bin (50 Meter zum Strand und kostenlose Surfboardleihe), reift so langsam die Erkenntnis, dass ich jetzt auf mich alleine gestellt bin. Grundsätzlich ist das auch nicht schlimm, allerdings ist es im ersten Moment doch eine Umgewöhnung. Saßen Nanc und ich in Neuseeland noch 24/7 aufeinander, haben wir in Bali und zuletzt in Melbourne und Sydney dann sicherlich auch mal was alleine gemacht (was wohl auch schon zur Frage führte, ob wir überhaupt noch zusammen unterwegs seien), allerdings uns doch wenigstens mal zum Essen oder beim Einkaufen getroffen. Und plötzlich steht man da alleine vorm Supermarkt-Regal und muss entscheiden, was es die nächsten Tage zu Essen gibt. Zwar bin ich mir sicher, dass das bei Nancy und mir auf Wraps rausgelaufen wäre (da diese schnell zubereitet sind und somit irgendwie zu unserem Standardabendbrot wurden), allerdings waren mir selbst diese für die nächsten Tage zu aufwendig. Von daher habe ich den Laden lediglich mit ein paar Eiern, Knäcke und Instant-Nudeln verlassen. Letzteres kauft der moderne Backpacker eigentlich, weil es günstig ist. Ich kaufte es, weil man nur heißes Wasser für die Zubereitung braucht (und das braucht man in den Hostels nicht mal aufkochen, weil es aus nem Boiler kommt).

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Nach den zwei Monaten mit Nancy habe ich nun also drei für mich (bevor Nadi dann kommt). Die nächsten drei Tage wollte ich daher eigentlich noch mit Surfen verbringen und hab mich dafür im YHA Beachouse (kein Schreibfehler, die schreiben sich so) einquartiert. Leider regnet es seit gestern durchgehend, so dass Surfen nur im Neopren Spaß macht (und irgendwie hatte ich mich lediglich in Boardshorts gesehen). Ich werde jetzt nicht den Vergleich mit “der Himmel weint” anbringen, sondern glaube eher, dass Nanc so egoistisch war, die Sonne mitzunehmen (sie selbst redet sich natürlich raus). Naja aber so hab ich den heutigen Tag dafür verwendet, unsere zweimonatige Reise zusammenzufassen:

Ab 07.01 werde ich dann noch 20 Minuten weiter Richtung Palm Beach fahren, um dort für Verpflegung und Unterkunft zu arbeiten. Angeschlossen habe ich mich einem Projekt, das eine Haus mit 14 Zimmer für Flüchtlinge aufbereitet. Größtenteils also Aufbauen, Gartenarbeit und was dabei sonst noch so anfällt. In der Freizeit kommt man von dort wohl recht schnell zum Strand und hat ansonsten auch Tischtennis und Kicker zur Verfügung (ich werde nicht leugnen, dass der Kicker einer der Gründe war, die mich vom Projekt überzeugt haben^^). Hoffen tue ich darauf, dass dort mal nicht nur Deutsche sind. Nicht, dass ich was gegen sie hätte, allerdings wäre es schon schön irgendwann dann jetzt auch mal die ganze Zeit englisch zu hören (nur für das Gefühl auch tatsächlich weg zu sein).

 [:]

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6 Comments

  1. Nancy
    Nancy
    6. January 2016
    Reply

    Ich hab tatsächlich auch kein Bock mehr auf Wraps und am Instant Nudel Regal lauf ich vorbei 😂
    Hier ist auch grau in grau muss also in Shanghai die Sonne verloren haben… Miss u😘😘❤️❤️

    • Nick
      Nick
      9. January 2016
      Reply

      Red dich mal raus 😉 Miss you too…

  2. Omi und Manfred
    8. January 2016
    Reply

    Weiter ein erlebnisreiches 2016 lieber Nick, wir verfolgen Deine Berichte

    • Nick
      Nick
      9. January 2016
      Reply

      Sehr schön ich freue mich 🙂 Arbeite auch schon am nächsten 🙂

  3. Nancy
    nancy
    15. January 2016
    Reply

    wirklich tolles video xxx

    • Nick
      Nick
      15. January 2016
      Reply

      Waren ja auch tolle Momente 😀

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