Today I am doing nothing cause I hadn’t finished yesterday

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[:de]Nach unserem frühen Start und dem Verlust meiner Jacke sind wir nach der Landung direkt weiter nach Nusa Lembongan, einer kleinen Nebeninsel südöstlich von Bali (und mit klein, meine ich 8km² klein), die man nur mit Boot erreicht. Wie das so ist, wenn man es nicht besser weiß und auch nicht viel Zeit zwischen Landung (15Uhr) und der Abfahrt des letzten Bootes (17Uhr) hat, nimmt man den Anbieter, der am meisten für seine Suchmaschinenoptimierung getan hat (und damit vermutlich den teuersten). Wie wir auf der Rückfahrt feststellen mussten, kann man das Ganze auch für 175.000 IDR, anstatt für 500.000 IDR (rund 35 EUR) bekommen (hat dafür aber auch weniger Angst um sein Gepäck, was beim billigeren Anbieter lediglich aufs Dach geschnallt wird).

Nach einer 40 minütigen Überfahrt, wo regelmäßig alle vier Motoren streikten (soviel zum Thema Speedboot) wurden wir im Anschluss in unsere Unterkunft gebracht, wo schon Freunde von mir auf uns warteten.

Auf Nusa Lembongan waren wir dann insgesamt 2 1/2 Tage, was auch reicht, um alles gesehen zu haben. Das wirkliche Paradies haben wir dort aber noch nicht gefunden. Dafür wurde viel zu viel gebaut und die Insel war mehr oder weniger auch zugemüllt (Genauso wenig, wie es Polizei auf der Insel gibt, scheint es ein Müllsystem zu geben – es sei denn das System besteht darin alles einfach fallen zu lassen, der Wind wird es schon wegwehen). Da momentan Regenzeit (wenn überhaupt hat es einmal in der Nacht geregnet) und somit Nebensaison ist, war alles auch irgendwie verlassen. Als wir am zweiten Tag auf der kleinen Nebeninsel Nusa Ceningan waren, die lediglich über eine Brücke erreichbar ist und regelmäßig für “Bauarbeiten” geschlossen wird (als kleines Nebengeschäft warten an der Zufahrt bereits “hilfsbereite” Einheimische, die dein Moped mit dem Boot rüberbringen wollen, während die Arbeiter auf der Brücke zwar für ein großes Loch gesorgt haben, seitdem aber pausieren), wollten wir eigentlich von einer 13m Klippe in die Blue Lagoon springen. Da dort aber niemand war, der uns sagen konnte, ob das Wasser tief und der Wellengang ruhig genug ist, um wieder raufzukommen, mussten wir das leider auslassen.

Was wir herausgefunden haben:

  1. Bali liegt dann doch nicht mal eben ums Eck von Neuseeland. Wir wissen es immer noch nicht genau, weil man bei der ganzen Zeitumstellung irgendwie den Überblick verliert (nächstes Mal sollte man vielleicht einfach die Zeit stoppen), aber haben wohl 14h bis Nusa Lembongan gebraucht (was sich dennoch gelohnt hat, weil wir Freunde von mir dort getroffen haben :))
  2. In unserer naiven Vorstellung sind wir davon ausgegangen, dass es wohl überall Geldautomaten geben wird. Auf Nusa Lembongan gibt es auch genau einen, der laut Google-Recherchen aber auch nur Master Card akzeptieren sollte oder generell einfach nicht funktioniert. Die Informationen waren aber veraltet, so dass wir bestätigen können, dass es einen funktionierenden ATM auf Nusa Lembongan gibt, der auch Visa akzeptiert (in Jungutbatu hinter dem Office von Scoot Cruise). Tägliches Limit war bei uns aber 500.000 IDR, was für den Aufenthalt reicht, für die Bezahlung der Unterkunft, aber ggbfs. nicht. Von daher wäre die Empfehlung weiterhin alles an Geld bereits mitzubringen (die wir vorher nicht kannten ;)). Wer Geld nicht von der Kreditkarte abhebt, sondern tauscht, sollte das auch auf Bali selbst machen, da die Wechselkurse dann doch recht happig sind.
  3. Benzin sieht auf der Insel aus wie Wasser, wird in Wasserflaschen abgefüllt und kostet scheinbar das, was du bereit bist zu zahlen. Wenn man fragt, wird einem überall 30.000 IDR gesagt (für eine 1,5 L “Wasser”-Flasche). Wenn man es umgedreht macht und sagt man möchte Benzin haben und hält lediglich 10.000 IDR hin, bekommt man aber dennoch seinen Refill :). Das müsste dann auch etwa passen. Auf Bali, wo es richtige Tankstellen mit ausgewiesenen Literpreisen gibt, zahlt man zu der Zeit 7.900 IDR pro Liter.
  4. Wenn man sich auskennt und weiß, wo die Unterkunft ist und wie der Strand davor heißt, findet man über Google auch billigere Anbieter für die Überfahrt nach Bali. Grundsätzlich unterscheiden sich die Anbieter dann in der Gepäcksicherung (verloren ging zum Glück nichts, aber bei dem Wellengang und dem Speed mit dem die da dennoch drüber sind, wären wir nicht davon ausgegangen, dass wir noch Gepäck haben – schweige denn ein Boot was nicht auseinander gebrochen ist), ob man einfach nur an Land geschmissen oder bis zur Unterkunft gebracht wird und ob man sein Gepäck selbst aufs Boot tragen und wieder runterheben muss. Von 175.000 IDR bis 500.000 IDR ist preislich alles dabei.
  5. Zumindest die Balinesen können auch zwei riesen Koffer auf dem Moped transportieren (Beweisbilder folgen)
  6. Wenn man von Nusa Lembongan nach Nusa Ceningan fahren will (und vor allem wieder zurück), sollte man sich vorher bei den Einheimischen informieren, wann die Brücke wegen “Bauarbeiten” geschlossen wird, bevor man rüberfährt. So waren wir auf der kleinen Insel dann gefangen und konnten den Bauarbeitern beim nichts tun zuschauen. Hier verfolgt man noch treu das Motto: Ich tue heute wieder nichts, weil ich gestern nicht fertig geworden bin.

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