Waiting for waves…

[:de]Nach 17 Tagen Bali geht es heute Nacht weiter nach Melbourne und damit zumindest was das Land angeht zu meinem vorläufigen Endziel. Fragt man Nancy wird es dafür auch allerhöchste Zeit. Zu sehr nerven die aufdringlichen Balinesen, die dir an jeder Ecke irgendwas verkaufen wollen und sei es am Ende sich selbst. Und ganz Unrecht hat sie nicht. Nachdem wir erfolgreich den höchsten Vulkan auf Bali auf- und wieder abgestiegen sind, war der Plan eigentlich die restlichen zehn Tage zu surfen. Nancy wollte es gerne noch lernen und ich hätte auch nichts gegen sportliche Betätigung gehabt. Leider haben uns die (kaum vorhandenen) Wellen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diese scheinen sich in der Regenzeit wohl im Winterschlaf zu befinden. Von daher lagen wir mehr oder weniger die restliche Zeit am Strand und haben versucht die Balinesen abzuwimmeln (was mal mehr mal weniger gut gelungen ist).

Nachdem wir recht viel von Bali sehen konnten (Flughafen -> Sanur -> Nusa Lembongan -> Ubud -> Mount Agung -> Seminyak -> Kuta), haben wir das versprochene Paradies allerdings noch nicht wirklich gefunden. Eine Reise ist es aber meiner Meinung nach dennoch wert (Nancy würde vermutlich widersprechen). Wenn man einmal da ist, ist es immerhin recht preiswert und mit ganz viel Glück lernt man irgendwann die aufdringlichen Balinesen auszublenden.

balitrip

Was wir (nicht) herausgefunden haben:

  1. Regenzeit auf Bali ist auf jeden Fall regenärmer als irgendeine Jahreszeit in Deutschland. Wenn es mal regnet, dann zwar heftig, aber danach ist auch wieder gut und vor allen sonnig. Als Hamburger ist man da schlimmeres gewöhnt.
  2. Die Taxifahrer scheinen zum einen davon auszugehen, dass wir keine zwei Meter laufen können und zum anderen, dass wir nicht in der Lage sind, uns eins zu rufen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie ständig hupend an uns vorbeifahren (was selbst mich dann schon genervt hat). Mal davon abgesehen, dass jedes zweite Auto ein Taxi ist, ist es auch sehr gut am “Taksi”-Schild auf dem Dach erkennbar. Was man da falsch machen soll, wenn man tatsächlich mal eins braucht, erschließt sich mir nicht.
  3. Die App Uber funktioniert auch in Indonesien. Voraussetzung für die Nutzung ist Internet, aber danach kann man sich bequem per Knopfdruck einen Fahrer vermitteln lassen. Nicht nur, dass dieser dann auch in wenigen Minuten da ist, bekommen wir dort bei Eingabe von Abhol- und Zielort auch einen ungefähren Preis angezeigt, der immerhin rund die Hälfte des sonst aufgerufenen Preises entspricht. Das spart und vermittelt vor allem das Gefühl, dass man nicht irgendeinen Preis zahlt, nur weil man so aussieht, als könnte man.
  4. Die Verkehrssituation wirkt auf den ersten Blick recht chaotisch, was sie auch ist. Mopeds, die rechts und links überholen oder sich einfach irgendwo durchdrängeln und mittendrin noch Autos, die im Zweifel das Recht des Stärkeren beanspruchen. Das Chaos ist gleichzeitig aber auch der Grund, warum es dennoch funktioniert. Jeder rechnet damit und somit ist jeder auch irgendwie aufmerksamer und um sein eigenes Wohl bemüht. Wenn man das erstmal verstanden hat, kann man sich auch sehr gut einfügen.
  5. Nancy und ich haben immer noch nicht herausgefunden, warum uns wildfremde Menschen am Strand fragen, ob sie ein Foto mit uns haben können. Mal abgesehen davon, dass wir einfach gut aussehen ;)), haben wir das bis zum Schluss nicht ganz durchschaut.

[:]

Stay tunned

Your email-address will be saved and used for the sole purpose of sending you updates about new blog posts. If you decide that you don't want to recieve mails anymore you will always find an unsubscribe link at the end of each mail.

And then came you – Now available on amazon


And then came you

Recent Posts

Be First to Comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *